Joachim Büchau und PearlJoachim Büchau und Uldin

 

Joachim Büchau

Schon in jungen Jahren entdeckte Joachim Büchau die Faszination, welche die Kampfkünste auf ihn ausübten. Seine Suche nach derjenigen Kunst, deren Vervollkommnung er anstreben sollte, führte ihn vom Ju-Jutsu über Karate und schließlich zum Tae-Kwon-Do. Doch allen voran fand er schließlich im Schwertkampf denjenigen Weg, in dem er als universellen Zugang zu allen Arten der Kampfkunst die Essenz des Kampfes an sich sieht. Ausgehend vom europäischen Stil schlichen sich im Laufe des Trainings so viele asiatisch anmutende Bewegungsabläufe ein, daß er schließlich den Widerstand aufgab und immer mehr Teile fernöstlicher Kampfkunst in seinen persönlichen Stil aufnahm. Die Verfeinerung und konsequente Weiterentwicklung seines Stils durch Adaption der jeweils wirkungsvollsten Techniken aus einer Vielzahl anderer Stilrichtungen des Schwertkampfes bei ständiger praktischer Überprüfung des bisher gelernten haben mit der Zeit ein eigenes System entstehen lassen, welches die ständige physische und psychische Weiterentwicklung des Menschen zum zentralen Inhalt werden läßt.

Die Begegnung mit seiner Quarter-Horse-Stute „Pearl“ legte schließlich den Grundstein zu einer weiteren Entwicklungsstufe. Aus der schnell gewonnenen Erkenntnis, daß die „herkömmlichen“ Reitweisen und Ausbildungsmethoden weder sein Pferd noch ihn selbst zu echten Fortschritten führen würden, entschied er sich bald, in der Pferdeausbildung und Reitweise andere Wege zu gehen und wandte sich dem Studium der Lehren antiker Reitmeister, namentlich des Griechen Xenophon, aber auch der Erforschung und Rekonstruktion der Methoden der Germanen, Skythen, Hunnen und anderer antiker Reitervölker zu. 

Als langjähriger Schüler der Reiterbogenschule des Weltmeisters Lajos Kassai erlernte und praktiziert er seit 2005 das berittene Bogenschießen auf dem Weg der Kampfkunst, welche zwar als Nebeneffekt auf das Erreichen sportlicher Erfolge, in der Hauptsache aber auf das Erreichen der Harmonie und Einheit mit dem Pferd abzielt. Ausgehend von dieser Harmonie war die Erweiterung auf die Benutzung von Schwert und Speer, schließlich auch die Adaption waffenloser Techniken vom Pferd aus der konsequente nächste Schritt.

 
Joachim BüchauJoachim Büchau und Pearl

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